Verdient LASK-Macher Werner an Transfers mit?

Jürgen Werner dementiert die Vorwürfe.
Jürgen Werner dementiert die Vorwürfe.GEPA
Droht dem LASK der nächste Skandal? "News" behauptet, Vize-Präsident Jürgen Werner habe sich mit unerlaubten Transfergeschäften bereichert. 

LASK-Vizepräsident Jürgen Werner droht Ärger. Wie "News" in der aktuellen Ausgabe berichtet, soll der 59-Jährige in illegale Transfergeschäfte verwickelt sein. Im Detail: Das Magazin schreibt, der Oberösterreicher habe mit einer Investment-Firma Rechte an Spielern erworben. Laut FIFA ist diese Art von "Third Party Ownership" seit dem Jahr 2015 streng verboten.

Prominente Namen

"News" schreibt, Werner war "entweder zur Gänze oder zumindest teilweise wirtschaftlicher Eigentümer der Transferrechte von mehr als 40 LASK-Spielern." Sogar Namen werden genannt. Unter anderen sollen Peter Michorl, Reinhold Ranftl, Christian Ramsebner und Marko Raguz der Firma "gehören". 2019 beim Wechsel von Joao Victor zum VfL Wolfsburg dürfte das Unternehmen mitverdient haben. Ebenso 2017 beim Wechsel von Paulo Otavio zu Ingolstadt. "News" rechnet vor, dass "Werners Investmentfirma in den letzten Jahren einen Erlös von mutmaßlich mehr als vier Millionen Euro aus Transfereinnahmen an LASK-Spielern erzielt haben muss."

Werner dementiert

Werner, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt, dementiert. "Ich halte fest, dass aktuell weder ich noch irgendeine Firma wirtschaftlicher Eigentümer eines LASK-Spielers ist. Sämtliche Transferrechte aller Spieler des LASK liegen beim LASK."

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LASK Linz

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