Neue Details zum Drama in der Felberstraße: Kristina M. (27) befand sich in einem Drogenersatz-Programm, wurde vom Jugendamt betreut. Eine Nachbarin vermutet, dass sie rückfällig wurde.
Schon am 14. Februar fanden Polizisten die Leiche von Ex-Stewardess Kristina M. (27) in ihrer Wohnung in der Felberstraße 14–16 in Fünfhaus. Daneben lag leblos ihr Baby Teodore. .
Alles deutet darauf hin, dass die blonde Serbin an einer Überdosis starb. Die junge Mutter wurde vom Jugendamt betreut. Sprecherin Herta Staffa bestätigte der APA, dass sich Kristina M. in einem Drogenersatz-Programm befand. Dass die Frau zwei Wochen lang nicht erreichbar war, beunruhigte beim Jugendamt angeblich niemanden.
Die MA11 ging davon aus, dass Mutter und Kind zur Familie nach Serbien gefahren waren. Als Verwandte Alarm schlugen, wurde die Wohnung geöffnet, die Tragödie entdeckt.
"Ich habe mir gedacht, dass sie etwas nimmt", so Nachbarin Claudia (25) zu "Heute". "Sie war sehr dünn, stand immer unter Strom und hatte die Augen weit aufgerissen. Wahrscheinlich ist sie nach der Schwangerschaft rückfällig geworden."
Laut Polizei wurden in der Wohnung Spritzen gefunden. "Ich habe sie zum letzten Mal Mitte Jänner gesehen", berichtet Nachbar Robert M. (58). "Sie hat drei Jahre hier gewohnt und war immer freundlich. Gehört habe ich nie etwas." Das Haus wurde vor Kurzem renoviert, die Türen sind schallgedämmt.
Mittlerweile wurden Kristina und Baby Teodore in ihrem Heimatdorf Smoljinac in Serbien beigesetzt. Das toxikologische Gutachten steht noch aus.