Heuer kann Marion Löcker, Obfrau des Vereins "Robin Hood", nicht persönlich nach Grönland zu den Schlittenhunden fliegen. "Wegen der Pandemie ist die Reise storniert worden. Aber wir helfen den Tieren trotzdem", berichtet Löcker, die aus St. Leonhard am Forst (Melk) stammt. Seit einigen Jahren zahlt "Robin Hood" die Frachtkosten zweimal pro Jahr für Futter, das speziell für die Schlittenhunde in Grönland produziert wird.
Ein Däne, der ein Touristikunternehmen in Ostgrönland führt, hatte diese Idee. "Mit unserer Unterstützung kann das Futter viel günstiger an die Halter der Hunde verkauft werden und der Erfolg ist schon sichtbar, die Hunde sind besser genährt und sehen viel besser aus als früher", freut sich die Tierschützerin.
Der Verein hat auch ein Schulprojekt mit einem Schulhund, ein Hundehüttenbauprojekt mit arbeitslosen, jungen Inuit und einiges mehr in Ostgrönland aufgebaut. "Robin Hood ist der einzige Verein, der in Grönland hilft. Aus Niederösterreich ist niemand sonst dort tätig", teilt sie mit. Löcker hat schon spezialisierte Tierärzte aus Rumänien und aus den Niederlanden mitgenommen. Sie hofft, dass sie im kommenden Jahr wieder persönlich vor Ort sein kann.