Verein half mit einer Tonne Nahrung Tierheim in Ukraine

Eindrücke vom Hilfseinsatz in der Ukraine
Eindrücke vom Hilfseinsatz in der UkraineRespekTiere
Mit Hunde- und Katzennahrung wurde ein Tierheim in der ukrainischen Stadt Uzhgorod unterstützt. Auch Kleidung und Hygieneartikel hatte man mit.

"Wir, der Verein ,RespekTiere', waren am Wochenende wieder auf großer Hilfsfahrt unterwegs", so "RespekTiere"-Obmann Tom Putzgruber aus Kammern (Bezirk Krems-Land). Dabei galt es in erster Linie ein Tierheim in der ukrainischen Stadt Uzhgorod zu unterstützen. "Hierfür hatten wir fast eine Tonne an Hunde- und Katzennahrung aufgeladen. Zusammen mit dem ,Grünen Tierschutzforum' konnten wir aber auch eine große Menge an Medikamenten in ein Flüchtlingszentrum bringen sowie einige Hundert Kilo an Kleidung, Hygieneartikel sowie Dingen des täglichen Bedarfs. Auch veranstalteten wir inmitten der Stadt eine Kundgebung für eine Beendigung des Krieges. Der auch hautnah zu spüren war – mehrere Male gab es Sirenenalarm", schildert Putzgruber gegenüber "Heute" die dramatische Szenerie.

Zusammen mit dem "Grünen Tierschutzforum" konnte der Verein "RespekTiere" im Zuge des Einsatzes schon auf der Hinfahrt ein Tierasyl mit über 200 Hunden in der Ostslowakei besuchen.

Kurze Zeit später wurde die ukrainische Stadt Uzhgorod erreicht, jener Ort, wo die mitgebrachte Ladung abliefert wurde. "Im Normalen, so erfahren wir bald, leben in besagter Stadt ca. 100.000 Menschen, jetzt sind es mehr als 300.000. Durch die relative Grenznähe ist die Ansiedlung nämlich schnell zum begehrten Hafen für Flüchtende aus allen Teil des riesigen Landes avanciert, täglich treffen weitere Heimatlos gewordene ein", so der Verein "RespekTiere" in seinem Blog-Beitrag.

Aufbruchsstimmung vor Krieg

In Uzhgorod dürfte vor dem Krieg eine Aufbruchsstimmung geherrscht haben, "jedenfalls gibt es ganz viele neu errichtete Bauwerke, oder solche, welche gerade in der Entstehung sind (waren). Sogar eine hypermoderne Autowaschanlage sehen wir. Eine, die vielleicht aber auch noch nie in Betrieb gegangen ist, der Krieg ist dem Business zuvorgekommen. Die russische Komponente überwiegt, jedenfalls empfinden ‚wir aus dem Osten‘ es so; denn sämtliche Schilder und Tafeln, Werbebanner, Leuchtreklamen, Ortstafeln, Straßennamen, alles erstrahlt selbstredend in kyrillischen Lettern, was natürlich zu allerst einmal einen ungewohnten, fremdartigen Eindruck vermittelt. Einen Eindruck, welcher unweigerlich an den einmarschierten Nachbarn erinnert. So stellt man sich russische Siedlungen vor. Ein ziemliches Grau in Grau, mit stark überzogenem Verfallsdatum. Dazwischen fast wie Fremdkörper das Neue. Unpassend, passend gemacht".

Mehr zur Hilfsaktion auch unter: https://www.respektiere.at/2022/04/04/ukraine-wir-kommen-respektiere-in-not-einsatz-im-kriegsgebiet

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