Wiener City leidet unter neuen E-Scootern

Die Firmen "Lime" und "Bird" verleihen seit kurzem E-Scooter. Das freut nicht jeden in der Stadt.

E-Scooter zum Ausleihen prägen seit kurzem das Stadtbild. Die lässigen Roller findet aber nicht jeder cool. City-Bezirkschef Markus Figl (ÖVP) befürchtet "Chaos", wie zuletzt bei den Leihrädern.

App installieren, entsperren – losrollern. Das geht in Wien seit kurzem mit Leih-Scootern der Firmen "Lime" und "Bird". Doch: In der City findet nicht jeder die Flitzer, die an mehreren Orten herumstehen, abgefahren. "Wir erhalten Beschwerden über zu viele, störend abgestellte oder weggeworfene Leih-Roller dieser neuen Anbieter", so City-Bezirkschef Markus Figl (VP), der "Chaos" befürchtet. E-Roller würde "Gehsteige blockieren".

"Einfach irgendwo in der Fußgängerzone Graben/Kärntner Straße (Weltkulturerbe!) aufstellen?", ärgert sich WKW-Handels-Obmann Rainer Trefelik auf Facebook. "Bitte dringend nachbessern!"

Beim Stadtinfodienst sei "noch keine Beschwerde eingegangen", so das Büro von Stadtvize Maria Vassilakou (Grüne). Für die E-Roller gelten "dieselben Regeln wie für stationslose Mieträder der Stadt Wien". Die Scooter dürfen niemanden behindern. Widerrechtlich abgestellte Roller kann man melden - Tel.: 50 255. Wenn die Firmen sie nicht rechtzeitig abtransportieren, drohen 700 € Strafe.

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