Verfahren gegen Lokführerin eingeleitet

Nach dem tragischen Zugunglück am Freitag am Salzburger Hauptbahnhof wurden nun Ermittlungen gegen die Lokführerin aufgenommen.
Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat ein Verfahren gegen die 41-jährige Lokführerin der Verschublok eingeleitet. Gegen sie wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Gemeingefährdung ermittelt.

Staatsanwaltschaft-Sprecher Robert Holzleitner teilte am Montag mit, dass grundsätzlich in alle Richtungen ermittelt würde – auch menschliches Versagen sei demnach nicht auszuschließen.

Am Freitag (20.4.) um 4.46 Uhr sind beim Zusammenkoppeln zweier Nachtzüge aus Zürich und Venedig sechs Waggons einer Verschublok auf die stehenden Züge aufgefahren. Durch den heftigen Aufprall wurden 54 Passagiere verletzt, zwei davon schwer.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Im Zuge des Unglücks tauchten unbestätigte Gerüchte auf, wonach die Lokführerin der Verschublok kurz vor der Kollision einen Schwächeanfall erlitten hatte.



(red)

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