Verfolgungsjagd: Deutsche Polizei schoss auf Niederö...

Bild: Imago

Ein 22-jähriger Niederösterreicher hat in der Nacht auf Samstag in einem schwarzen Audi mit gestohlenen Kennzeichen Deutschlands Straßen und Autobahnen unsicher gemacht. Während einer mehrstündigen Verfolgungsjagd fuhr er sogar mit hohem Tempo auf einen Polizisten zu. Trotz Schüssen flüchtete er weiter, wurde aber schließlich festgenommen.

Um 22.15 Uhr wurde der Audi mit gestohlenen Nummerntafeln auf der Bundesautobahn 9 in Bayern entdeckt. In der Stadt Bayreuth und im Umland nahm die Polizei erstmals die Verfolgung auf, dem Niederösterreicher gelang aber die Flucht. Das war der Startschuss für eine großangelegte Polizeiaktion, an der sich mehrere Dutzend Beamte, ein Hubschrauber und mehrere Hundeführer beteiligten.

Beamter gab Schüsse ab

Das nächste Mal wurde das Auto gegen 1.50 Uhr auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Süden entdeckt. In Hersbruck erwarteten ihn bereits Polizeibeamte. Doch der Niederösterreicher dachte offenbar nicht einmal daran, anzuhalten. Mit hohem Tempo fuhr er auf einen Beamten zu. Dieser sprang zur Seite und schoss auf den Pkw.

Der 22-Jährige trat auf das Gaspedal und flüchtete über eine Bundesstraße, die weitere Verfolgungsjagd führte über die Bundesautobahnen 9 und 3. Der Fluchtwagen berührte schließlich eine Leitplanke und wurde dadurch fahrunfähig. Der Fahrer flüchtete zu Fuß.

Lenker nach über sieben Stunden festgenommen

Gegen 5.30 Uhr war die Verfolgungsjagd zu Ende. Der Österreicher wurde im Bereich der Autobahn in einem Wasserdurchlass entdeckt und festgenommen. Laut Polizei ist das Motiv der 22-Jährigen noch unklar.

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