Verfolgungsjagd: Häftling nutzt Freigang für Flucht

Auch mit dem Hubschrauber suchte die Polizei nach dem Mann.
Auch mit dem Hubschrauber suchte die Polizei nach dem Mann.Bild: Matthias Lauber
Ein Tiroler hielt am Dienstag die Polizei in Spittal (Kärnten) in Atem: Nachdem die Beamten ihn als ausgebrochenen Häftling entlarvten, trat dieser die Flucht an.
Den Beamten fiel das gestohlene Kennzeichen auf einem Fahrzeug auf, weshalb sie den Lenker einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellt sich der 26-jährige Tiroler als "nicht zurückgekehrter Strafgefangener" der Justizanstalt heraus.

Die Polizisten konfrontierten den Mann natürlich mit ihrer Erkenntnis, woraufhin der Verdächtige aufs Gas drückte. Ohne Rücksicht auf Verluste raste er die Landstraße entlang bis zur Draubrücke, wo er in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Auto verlor, über eine Böschung fuhr und letztendlich im Bachbett landete.

Flucht zu Fuß

Anstatt sich zu ergeben, sprang der Tiroler aus dem Wagen und entschied sich dazu seine Flucht zu Fuß fortzusetzen. Zu der Zeit wurde jedoch bereits eine Großfahndung von der Polizei eingeleitet.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Per Hubschrauber und mit Hunden wurde nach dem flüchtigen in Spittal gesucht. Auch die Feuerwehren in der Umgebung beteiligten sich an der Suche. Am Abend konnte der Tiroler von einem Diensthund und einem Feuerwehrmann gestellt werden.

Nach der Festnahme gestand der Mann weitere Straftaten, darunter Urkundenunterdrückung und Tankbetrug. Nach Rücksprache mit der Justizanstalt Innsbruck wurde er in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. (slo)

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
Spittal an der DrauNewsKärnten

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen