Erst am Montag berichteten wir von einem Mann, der mit 5,24 Promille von der Polizei kontrolliert wurde und dabei "nicht einmal gelallt hat". Nur einen Tag danach stieg er wieder ins Auto und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
. Nur einen Tag danach stieg er wieder ins Auto und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Manche können es nicht lassen: Man hätte meinen können, jener Mann, der am Sonntag mit 5,24 Promille am Heimweg von seiner eigenen Geburstagsfeier erwischt wurde, würde einige Zeit nicht mehr ins Auto steigen. Noch dazu, weil er seit 2012 führerscheinlos ist.
Verfolgungsjagd mit 2,04 Promille
Doch weit gefehlt, schon am nächsten Tag wagte er wieder eine höchst illegale Ausfahrt. Am Nachmittag stieg er mit 2,04 Promille wieder in sein Auto und lieferte sich sogar eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Er versuchte auch, den Streifenwagen abzudrängen.
Festnahme
Diesmal ließ man den Mann nicht mehr ziehen. Er wurde festgenommen, als er auf Höhe seines Elterhauses ausstieg. Zuvor stieß er die Polizisten jedoch noch weg und lief davon. Die Polizisten konnten ihn einholen und fixieren, dabei verletzte er auch einen der Beamten.
Beratungsresistent
Schon 2012 verlor er seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer für fünf Jahre. Im März 2016 wurde er mit etwa 3 Promille am Steuer erwischt, man nahm ihm die Autoschlüssel weg. Über eine Vertrauensperson erhielt er die Schlüssel wieder zurück (die Polizei ist verpflichtet, sie auszuhändigen).