Flüchtiger nach 30-km-Verfolgung gestoppt

Ein Hubschrauber unterstützte die Streifen am Boden.
Ein Hubschrauber unterstützte die Streifen am Boden.Bild: Kein Anbieter/picturedesk.com/APA
Am Sonntag kam es in der Steiermark zu einer filmreifen Verfolgungsjagd, bei der ein Flüchtiger rote Ampeln ignorierte und mehrere Sperren der Polizei umfuhr.
Am Sonntag kam es zu einer spektakulären Verfolgungsjagd, die sich von Graz bis nach Weiz erstreckte. Ein 59-Jähriger Kärntner überfuhr dabei mehrere rote Ampeln und umging Polizeisperren, indem er ins Gras auswich. Auch ein Polizeiauto wurde leicht beschädigt.

Seinen Anfang nahm alles in einem Grazer Lokal, in dem der 59-Jährige und sein 55-jähriger Bruder Gäste belästigt haben sollen. Als die Streife eintraf, entfernte sich der 59-Jährige, stieg in seinen Pkw und fuhr davon.



In einem Lokal nahe dem Grazer Schloßberg fing alles an. Quelle: Google Maps

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Während seiner Flucht beging der Mann mehrere Verkehrsübertretungen. Neben einigen Rotlichtvergehen und Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit machte sich der Lenker auch der Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern verdächtig. Er versuchte mehrmals, die Polizeistreifen von der Straße zu drängen.

Die Beamten hatten Verstärkung angefordert und diese in Form eines Hubschraubers erhalten. Auf der Rechbergstraße B64 konnte der Flüchtende schließlich von mehreren Polizeistreifen angehalten und festgenommen werden.

In der Zwischenzeit versuchte sich der zweite Verdächtige, der in der Nähe des Lokals geblieben war, einer Festnahme durch die Polizei zu widersetzen. Dabei versuchte er auch, eine Beamtin zu treten. Auch er wurde festgenommen. Warum sich die Verdächtigen so vehement gegen eine Festnahme zur Wehr setzten, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.



(mr)

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