Schock bei Meteorologen auf allen Kontinenten: Die Durchschnittstemperatur der Erde hat vergangenen Sonntag auf der Erde 17,09 Grad betragen, teilte Copernicus am Dienstag mit. Damit habe man den Rekord aus dem Juli 2023 knapp übertroffen.
Hitzewellen hatten die USA, Russland und Europa in der vergangenen Woche schwer getroffen. Einer Studie der australischen Monash University zufolge sind seit 1990 weltweit mehr als 153.000 Todesfälle pro Jahr auf Hitzewellen zurückzuführen.
Serie an heißen Monaten reißt nicht ab: Den Daten von Climate Copernicus zufolge gelten die 13 Monate seit Juni 2023 im Vergleich zu den entsprechenden Monaten der Vorjahre als die heißesten auf dem Planeten seit Beginn der Aufzeichnungen.
Zahlen, die uns wachrütteln sollten: Laut Climate Copernicus lag die globale Durchschnittstemperatur im gesamten Jahr 2023 bei 14,98 Grad Celsius und damit 0,17 Grad über dem bisherigen Höchstwert im Jahr 2016.
Der Dienst für Klimawandel wies auch darauf hin, dass auch die globale durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur konstant ungewöhnlich hoch blieb und von April 2023 bis Dezember Rekordwerte erreichte.
Aufgrund des Klimawandels und des Wetterphänomens El Niño, das durch Schwankungen der Winde und der Meeres-Temperaturen über dem tropischen Pazifik entsteht, gehen Wissenschaftler davon aus, dass das Jahr 2024 das Jahr 2023 als heißestes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen übertreffen könnte.