Ein Fall, der das ganze Land schockiert, sorgt derzeit in Deutschland für Schlagzeilen. Der 22-jährige Pascal D. vergewaltigte stundenlang ein 14-jähriges Mädchen. Auch an einer 20-Jährigen verging sich der junge Mann. Dem nicht genug, knipste er nachher noch knapp 100 Fotos mit seinen Opfern.
Jetzt steht der Tischler aus Buxtehude in Niedersachsen vor Gericht. "Mein Mandant wird ein umfassendes Geständnis ablegen. Er steht zu seinen Taten und ist entschlossen, das Verfahren aus Rücksicht auf die Opfer so kurz wie möglich zu halten", so Verteidiger Heiko Granzin am Freitag zu "bild.de".
Das Motiv des 22-Jährigen dürfte Frust gewesen sein. Als er am 2. Februar auf einer Party bei einem Mädchen abgeblitzt war, kam ihm sein 14-jähriges Opfer gerade recht. Er vergewaltigte die Schülerin, die in den frühen Morgenstunden auf dem Weg zum Gottesdienst war, mehrfach und knipste anschließend 37 Fotos.
Auch sein zweites Opfer, eine 20-Jährige, war mehrere Stunden ihrem Peiniger ausgesetzt. Auf einer Tischtennisplatte eines Spielplatzes ließ er seine Wut an ihr aus und schoss anschließend 57 Bilder.
Schuldfähigkeit muss geklärt werden
Ein Phantonbild des Irren brachte schlussendlich die Beamten auf die richtige Spur. Ein psychatrisches Gutachten wird nun klären, ob der Mann voll schuldfähig ist.