Fussball

Vergewaltigung? Polizei überraschte Star im Schlaf

Ein Fußball-Star aus der Premier League soll eine junge Frau vergewaltigt haben. Jetzt gibt es neue Details rund um die Festnahme.
20 Minuten
05.07.2022, 11:33

Die Premier League erschüttert ein Skandal. So wurde in der Nacht auf Montag ein Fussball-Star in seiner Villa in Nord-London festgenommen. Er soll eine Frau vergewaltigt haben.

Die "Sun" schreibt von einem grossen Einsatz mit sechs Polizeiautos um drei Uhr morgens. Der Top-Fußballer, der laut der britischen Zeitung einer der größten Stars seines Premier-League-Teams ist, wurde mit Handschellen von den Polizisten abgeführt und vorläufig in Gewahrsam genommen. Die Polizei überraschte den Kicker im Schlaf, er soll Ende 20 sein.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die Vorwürfe gegen den Fußball-Star sind heftig. Eine Frau, auch Mitte 20, wirft ihm vor, sie in den Ferien am Mittelmeer vergewaltigt zu haben. Sie sei nach dem Missbrauch aus dem 5-Sterne-Hotel geflohen. Bei ihrer Rückkehr nach Großbritannien ging sie dann zur Polizei und erstattete Anzeige. Gemäß der "Sun" gab sie eine vollständige Erklärung ab und zeigte Fotos – darauf zu sehen: Blutergüsse an ihrem Körper, anscheinend herbeigeführt durch die Vergewaltigung.

"Klubbosse sind darüber fassungslos"

Scotland Yard bestätigt in einem Communiqué gegenüber dem "Mirror" den Einsatz. Außerdem lässt es verlauten: "Am 4. Juli meldete eine Frau in den Zwanzigern eine Vergewaltigung. Die mutmaßliche Vergewaltigung soll im Juni 2022 stattgefunden haben."

Der Verein des Nationalspielers, der Ende Jahr mit seinem Land an der WM in Katar teilnehmen soll, will gegenüber der britischen Presse keine Stellungnahme abgeben. Der verhaftete Spieler wird von den englischen Medien aus rechtlichen Gründen nicht namentlich genannt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Ein Insider sagt jedoch der "Sun", dass die Anschuldigungen äußerst ernst seien. Und: "Die Klubbosse sind darüber fassungslos. Der Spieler sollte auf eine Vorbereitungstour mitkommen. Nun wird er nicht mitreisen."

Mehr zum Thema