Vergewaltigung: Verdächtige zeigen drei Beamte an

Vom Täter zum "Opfer" - die mutmaßlichen Vergewaltiger vom Praterstern narren jetzt die Justiz. Angeblich gab es binnen weniger Wochen gleich mehrere Übergriffe von Wärtern.

Vom Täter zum "Opfer" – die mutmaßlichen Vergewaltiger vom Praterstern narren jetzt die Justiz. Angeblich gab es binnen weniger Wochen gleich mehrere Übergriffe von Wärtern.

Nur wenige Tage nachdem eine Beamtin den Angriff eines Afghanen (17) abgewehrt hatte und die Kampfsportlerin dafür angezeigt wurde, der nächste Fall: Jener Komplize (17), der auch eine 24.000-Euro-Spritzen-Therapie erhält, will im Aufzug von zwei Wärtern verprügelt worden sein. Der Flüchtling zeigte dem Häf’n-Arzt Verletzungen und erstattete Anzeige. Ein Insider: "Die Videoauswertung zeigt aber die Unschuld des Personals. Der Bursche könnte mit dem Kopf gegen die Wand gelaufen sein."

Josef Schmoll, Sicherheitschef der Generaldirektion bestätigt drei Anzeigen: "Diese Häftlinge müssen jetzt immer von mehreren Beamten begleitet werden." FP-Sicherheitssprecher Christian Lausch: "Die Täter machen auf Opfer, die echten Opfer bleiben aber auf der Strecke, weil sich die Justiz mit solch unfassbaren Fällen herumschlagen muss."

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