Politik

Vergleich Fußi gegen Team Stronach gescheitert

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:37

Der Medienberater Rudolf Fußi klagte das TS wegen offener Rechnungen aus dem Nationalratswahlkampf auf 48.000,- Euro. Vor Gericht konnte man sich am Donnerstag nicht einigen.

Der Medienberater aus dem Nationalratswahlkampf auf 48.000,- Euro. Vor Gericht konnte man sich am Donnerstag nicht einigen.

Am Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien ist der angestrebte Vergleich geplatzt. Der Prozess wird am 20. Februar zur Einvernahme von Team Stronach-Klubobfrau Kathrin Nachbaur und Fußi fortgesetzt.

Eigentlich 280.000 Euro offen

Eingeklagt hat Fußi vorerst 48.000 Euro zuzüglich Zinsen - er behält sich aber eine Ausdehnung vor. Insgesamt seien Rechnungen in Höhe von 280.000 Euro an seine Agentur "Mindworker" offen. Bei den Vergleichsgesprächen ging es um eine Gesamtlösung. Laut Fußis Darstellung bezahlte die Partei seiner Agentur beispielsweise Honorare für Beratungsleistungen, Fotorechte, Videoproduktion und Inserate nicht.

Debatte um Stundenlohn

Zu klären wird sein, ob - wie es das Team Stronach sieht - nachträglich vereinbart worden sei, dass ein geringerer Stundensatz verrechnet werde als im Vertrag steht und ob Fußi die verrechneten Stunden erbracht hat. Zudem besteht eine Gegenforderung, in der es darum geht, dass Fußi angeblich eigenmächtig entschieden hätte, den Tiroler Landtags-Wahlkampf abzubrechen.

Ein weiterer Streitpunkt ist ein Berater-Vertrag zwischen Fußi und dem niederösterreichischen Team Stronach, der auf fünf Jahr bis zum nächsten Wahlkampf 2018 abgeschlossen worden sei, den das Team Stronach aber als vorzeitig aufgelöst sieht.

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