Vergnügungssteuer: Erster Schritt zur Abschaffung

Bild: WB Wien

Der erste Schritt zur Abschaffung der Vergnügungssteuer ist getan: Im Gemeinderat wurde am Dienstag der ÖVP-Antrag einstimmig angenommen. Kurios: Ein ähnlicher Antrag der Neos wurde abgeschmettert.

Der erste Schritt zur Abschaffung der ist getan: Im Gemeinderat wurde am Dienstag der ÖVP-Antrag einstimmig angenommen. Kurios: Ein ähnlicher Antrag der Neos wurde abgeschmettert.

Der ÖVP-Antrag hatte jedoch eine Zuweisung in den Finanzausschuss (tagt im Herbst) beinhaltet. Dadurch könnte sich die SPÖ den Erfolg, die Steuer abgeschafft zu haben, selbst an die Fahnen heften. Ist die Steuer Geschichte, gäbe es tatsächlich die Chance auf Vergünstigungen.

Denn die Abgabe mussten Betreiber von Lokalen mit Tanzflächen, Ballveranstaltungen, Filmvorführungen (auch Public Viewings), Sport-Wettkämpfen oder Striptease abführen – in Höhe von 15 % der Eintrittspreise. Die Betreiber könnten ihre Steuererleichterung an Lokalbesucher weitergeben. Damit würden Opernballkarten 246,50 Euro statt 290 Euro kosten oder ein 13 Euro teurer Disco-Eintritt 11,05 Euro.

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