Was hat sie sich nur dabei gedacht? Die verheiratete Lehrerin Deborah L. (53) steht jetzt in Manchester (GB) vor Gericht. Vorwurf: Die zweifache Mutter aus Poynton (GB) soll in den Jahren 2015 und 2016 einen Schüler (15) verführt und später gestalked haben. Das ungleiche Paar soll in der Schule und im Haus der Pädagogin Sex gehabt haben.
Wie jetzt beim Prozess enthüllt wurde, hatte die Lehrerin, die zudem beim Fußball-Club Manchester City arbeitete, ihren jungen Liebhaber auch noch verfolgt, als dieser alle Kontakte abgebrochen und sie auf sozialen Netzwerken geblockt hatte. So soll sie eine Karte an den armen Burschen geschickt haben, auf dem eine Frau im kurzen Rock zu sehen ist, die ihre Unterwäsche zeigt. Dazu soll Deborah L. geschrieben haben, dass sie die Frau auf der Karte sei – und hatte mit "In Liebe, deine Schlampe" unterschrieben.
Sie hatten Telefonsex, zudem bezahlte sie ihm ein Tattoo
Die obszöne Karte wurde der Lehrerin, die in der Schule für die Seelsorge (!) verantwortlich war, schließlich zum Verhängnis: Die Mutter des Schülers entdeckte sie und alarmierte die Polizei. Vor Gericht gab sie den Sex mit dem Schüler zu – allerdings soll er da schon 17 Jahre alt gewesen sein. Zudem kam heraus, dass Deborah L. Telefonsex mit dem Burschen gehabt und ihm ein Tattoo spendiert haben soll – dabei hatte sie sich als seine Tante ausgegeben.
Die Lehrerin, die inzwischen nicht mehr an der Schule arbeitet, wurde vorläufig festgenommen. Krank: In zwei Monaten soll sie dem Jugendlichen 162 Liebesbotschaften per SMS geschickt haben. Außerdem soll sie Pläne gehabt haben, auszuwandern und den Burschen mitzunehmen. Das Urteil wird noch in dieser Woche erwartet ...
(tas)