Ein Räuber hat am Dienstag die Verkäuferin eines Drogeriemarktes im oststeirischen Gleisdorf mit einer Waffe bedroht und einen Geldbetrag in nicht bekannter Höhe erbeutet. Der Mann konnte entkommen, die Verkäuferin blieb unverletzt, so das Landeskriminalamt Steiermark.
Gegen 13.15 Uhr hatte der Mann ein Drogeriegeschäft in Gleisdorf (Bezirk Weiz) betreten. Zunächst holte er sich einige Waren und ging damit zur Kassa. Unter dem Vorwand, seine Bankomatkarte im Auto vergessen zu haben, hinterlegte er die Waren bei der Kassa und verließ das Geschäft. Zu diesem Zeitpunkt waren noch mehrere Kunden anwesend. Etwa zehn Minuten später, als nur mehr die 44-jährige Verkäuferin anwesend war, kam er in das Geschäft zurück, richtete eine schwarze Pistole auf sie und forderte Geld.
Die Frau musste die Kassenlade öffnen und Bares herausgeben, das der Räuber in eine Umhängetasche steckte. Danach verlangte der steirischen Dialekt sprechende Täter von der Verkäuferin, ihm auch das Bargeld aus dem in einem Nebenraum gelegenen Tresor zu geben. Nachdem er auch hier die Scheine in seine Tasche gestopft hatte, flüchtete er aus dem Geschäft. Die 44-Jährige blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.
Der Räuber war laut Beschreibung durch das Opfer zwischen 30 und 35 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, von mittlerer Statur und trug einen dunklen Dreitagesbart. Bekleidet war er u.a. mit einer weißen Schirmkappe und dunkler kurzer sportlicher Stoffjacke. Er hatte eine schwarze Herrentasche mit Riemen bei sich, sprach steirischen Dialekt und war bewaffnet mit einer schwarzen Pistole.