Verkehrsministerin Bures zieht Kufstein-Maut durch

Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) beharrt einmal mehr auf das geplante Ende der Mautfreiheit auf der Inntalautobahn (A12) bei Kufstein ab dem 1. Dezember. Sie sehe nicht ein, dass die Österreicher mit ihrer Jahresvignette ihren Beitrag leisten, die Gäste aber davon befreit sein sollen, erklärte Bures gegenüber "ORF Radio Tirol".

Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) beharrt einmal mehr auf das geplante Ende der Mautfreiheit auf der Inntalautobahn (A12) bei Kufstein ab dem 1. Dezember. Sie sehe nicht ein, , erklärte Bures gegenüber "ORF Radio Tirol".

"Das ist nicht fair und daher bin ich dafür nicht zu haben", meinte die Verkehrsministerin. Sie verwies zudem auf die "günstigen Tarife", die man den Urlaubern anbiete.

In dieser Woche hatten Bayern und Tirol einen erneuten Anlauf unternommen, die Vignettenkontrollen ab dem 1. Dezember noch zu verhindern. Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) und die Tiroler Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) forderten nach einem gemeinsamen Treffen am Dienstag in München noch vor dem Stichtag die Abhaltung eines Verkehrsgipfels in Kufstein.

Dieser solle der "Startschuss für eine eineinhalbjährige Übergangsfrist" bis Sommer 2015 sein, in der die Vignettenkontrollen zwischen Kiefersfelden in Bayern und Kufstein-Süd ausgesetzt werden.

 

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