Verkehrstote: NÖ erstmals nicht mehr Spitzenreiter

Dieser Unfall im Juni 2019 bei Reisenberg forderte zwei Opfer (25, 46).
Dieser Unfall im Juni 2019 bei Reisenberg forderte zwei Opfer (25, 46).Bild: Thomas Lenger (Symbol)
Die Zahl der Verkehrstoten ist im ersten Halbjahr 2019 in NÖ zurückgegangen. Damit ist erstmals nicht NÖ in der Statistik vorne, sondern OÖ.
Die aktuelle Bilanz (Anm.: Stand 28. Juni 9 Uhr MEZ) des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) schaut so aus: Im ersten Halbjahr 2019 gab es in Niederösterreich 38 Tote im Straßenverkehr zu beklagen (Vergleich mit 1. Halbjahr 2018: 53 Tote). Das sind immerhin 28,3 % weniger bzw. in absoluten Zahlen um 15 Tote weniger. Oberösterreich hatte von 1. Jänner bis 23. Juni 2019 43 Tote im Verkehr zu betrauern.

38 Tote in Niederösterreich - das ist die niedrigste Anzahl an Verkehrstoten seit Bestehen der Unfallstatistik, informiert der VCÖ. Im ersten Halbjahr 2017 und 2016 wurden jeweils 48 Menschen bei Verkehrsunfällen in Niederösterreich getötet, im 1. Halbjahr 2015 waren es 63 und im 1. Halbjahr 2001 kamen sogar 121 Menschen in Niederösterreich bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Ablenkung und Rasen

VCÖ-Sprecher Christian Gratzer stellt fest: „Die konsequente Umsetzung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen macht sich bezahlt. Die Arbeit für mehr Verkehrssicherheit ist fortzusetzen. Denn jedes Todesopfer ist eines zu viel." Die Hauptursachen für tödliche Unfälle laut VCÖ sind Schnellfahren und Ablenkung am Steuer. (Lie)

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