Verlängerter Grundwehrdienst bringt 3.000 € pro Monat

Grundwehrdiener verdienen im ersten halben Jahr rund 340 Euro pro Monat.
Grundwehrdiener verdienen im ersten halben Jahr rund 340 Euro pro Monat.picturedesk.com
Langsam aber doch gelingt die Attraktivierung des Grundwehrdienstes. Wer diesen um drei Monate verlängert, verdient zusätzliche 9.000 Euro – netto.

Anstatt sich nach den sechs Monaten Grundwehrdienst in der Zeit vor dem Lehr- oder Studienbeginn im Herbst einen Ferialjob zu suchen, werden viele junge Österreicher in Zukunft vermutlich eine Verlängerung in Erwägung ziehen. Im Zuge des Maßnahmenpakets "Mein Dienst für Österreich" sollen Grundwehrdiener animiert werden, drei weitere Monate anzuhängen.

Wer sich dafür entscheidet, darf sich auf einen Verdienst von 3.000 Euro im Monat freuen – und das netto. Konkret handelt es sich dabei um einen Assistenzeinsatz, der im Rahmen der Überwachung der Staatsgrenze absolviert wird. Angelehnt ist dieses Modell auf die langjährige Forderung, den Grundwehrdienst wieder auf neun Monate zu verlängern.

Bundesheer in Mitte der Gesellschaft

Dadurch soll laut Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) das "Bundesheer wieder in die Mitte der Gesellschaft" geführt werden. Doch bereits während dem Grundwehrdienst sind weitere Optionen möglich. Verpflichtet man sich, nach Beendigung an 30 Tagen Milizdienst zu leisten, erhält man ab dem dritten Monat zusätzlich 400 Euro im Monat. Für die Milizkaderausbildung gibt es immerhin 200 Euro zusätzlich.

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