Eine Passantin bemerkte einen verletzten, schwarzen Kater am Straßenrand im 17. Bezirk von Wien und alarmierte die Tierrettung. Was zunächst wie ein "gewöhnlicher" Einsatz klang, entwickelte sich dann zu einer vierstündigen Rettungsmission. Der verletzte Stubentiger stand aufgrund seiner Verletzungen wohl so unter Schock, dass er kurzerhand in ein Kanalrohr flüchtete und sich dort zusammenkauerte.
Um den schwarzen Kater in dem dunklen Rohr überhaupt richtig Orten zu können, kam sogar ein kleiner, fahrender Roboter mit Videofunktion zum Einsatz. Nachdem mehrere Rettungsversuche fehlschlugen, konnte die verletzte Samtpfote schlussendlich befreit und sofort mit Blaulicht auf die Veterinärmedizinische Universität gebracht werden. Die medizinischen Untersuchungen lassen vermuten, dass der kleine Kerl wohl von einem Auto erwischt wurde.
„Ohne dem Einsatz und dem reibungslosen Zusammenspiel von Feuerwehr, Wien Kanal und den KollegInnen des TierQuarTiers wäre der arme Kater vermutlich an ihren Verletzungen in dem Kanalrohr verstorben. Danke an alle tapferen RetterInnen!“ so Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorszky, stolz. Aufgrund seiner Verletzungen befindet sich der Stubentiger noch auf der VetMed. Wenn sich kein Besitzer meldet, wird er gesund gepflegt und möglichst rasch in liebevolle Hände vermittelt.