Anlässlich der Tierschützer-Proteste am Jägerball Montag Abend vor der Wiener Hofburg hat ein Unbekannter mit einer Buttersäure aus einer Spritzpistole auf die Demonstranten geschossen und sie mit einem Elektroschocker attackiert. Bei dem Attentat wurden sechs Personen verletzt. Den Tierschützern ist der Täter bekannt.
Anlässlich der Tierschützer-Proteste am Montag Abend vor der Wiener Hofburg hat ein Unbekannter mit einer Buttersäure aus einer Spritzpistole auf die Demonstranten geschossen und sie mit einem Elektroschocker attackiert. Bei dem Attentat wurden sechs Personen verletzt, davon ein Polizist. Den Tierschützern ist der Täter bekannt.
Während die Ballgäste in die Hofburg gingen, riefen zwischen 50 und 100 Demonstranten hinter dem Demonstrationsgitter und einer Polizeilinie lautstark Parolen.
Plötzlich spritzte einer der vermeintlichen Demonstranten mit einer als Taschenlampe getarnten Spritzpistole Buttersäure auf die Demonstranten. Dann zückte der Mann ein Elektroschockgerät und traf damit einen Familienvater an der Schulter, VGT-Obmann Martin Balluch auf der Hand. Die Demonstranten überwältigten den Täter. Sechs Personen wurden verletzt. Es handelte sich um leichte Verätzungen.
Täter ist amtsbekannt
Der Attentäter hatte bereits im August letzten Jahres Tierschützer vor Kleider Bauer in Wien und erst vor zehn Tagen Aktivisten in Berlin mit Buttersäure attackiert. Laut VGT handelt es sich bei dem Täter um den 43-jährigen Fiaker Zoltan L. Jedes Mal war der Täter wieder freigekommen, die Staatsanwaltschaft hatte die U-Haft mangels Tatwiederbegehungsgefahr abgelehnt.
L. konnte schnell angehalten und festgenommen werden. Er befindet sich in Haft.