Verletzte vor KH Nord: KAV bedauert den Vorfall

Im KH Nord fühlte man sich nicht für die Verletzte zuständig - obwohl sie in der Nähe des Spitals stürzte.
Im KH Nord fühlte man sich nicht für die Verletzte zuständig - obwohl sie in der Nähe des Spitals stürzte.Bild: picturedesk.com
Eine Frau brach vor dem Spital zusammen, doch niemand fühlte sich zuständig. Der Krankenanstaltenverbund reagierte nun.
Eine 57-Jährige brach in der Nähe des Kranknhaus Nords zusammen und konnte nicht mehr aufstehen. Zudem begann sie sich zu übergeben. Ein "Heute"-Leser reagierte und rief umgehend im Spital an, um nach Hilfe zu fragen. Dort wies man ihn jedoch ab und empfahl die Rettung anzurufen.

Der Krankenanstaltenverbund reagierte nun in einer Aussendung zu dem Vorfall. Darin bedauert man die Vorgehensweise. Man erklärt nämlich, dass es klar definierte Prozesse für Notfälle in unmittelbarer Nähe gebe. Die Spitalsmitarbeiter hätten umgehend nach dem genauen Aufenthaltsort fragen und das Spitalseigene Notfallteam losschicken müssen.

Frau konnte Spital verlassen

Zwar verweist man nochmals darauf, dass Ersthelfer immer die 144 eintippen sollten, nichts desto trotz wäre in diesem Fall das KH Nord verpflichtet gewesen entsprechende Hilfsmaßnahmen einzuleiten.

CommentCreated with Sketch.59 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Noch am Freitag trat man mit den zuständigen Führungskräften und MitarbeiterInnen Kontakt und leitete nötige Nachschulungsmaßnahmen ein. In der Aussendung wird zudem erklärt, dass die Frau von der Johanniter Unfallhilfe in die Zentrale Notaufnahme des KH Nords gebracht wurde. Sie konnte aber noch am selben Abend das Spital verlassen. (slo)

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