Die Motoren stehen in der Formel 1 bis Ende August still. Zur Ruhe kommt der Wiener Toto Wolff trotzdem nicht.
Der Teamchef von Mercedes verletzte sich gleich am Start des Familienurlaubes schwer. Wolff brach sich den Ellbogen vor den Augen von Sohn Jack und Frau Susie, trägt im Urlaub nun einen blauen Gips am linken Arm.
Dazu raucht auch noch der Kopf. Der letzte Grand Prix vor der Sommerpause ließ die Sorgenfalten tiefer werden. Wolff sagte in Spa über den großen Rivalen Red Bull: "Wir haben das so nicht erwartet. Ich denke, mit dem letzten Upgrade scheinen sie noch einmal einen weiteren Vorteil bekommen zu haben, den sie ausnutzen können."
Zur Erinnerung: Seitdem Max Verstappen Wolff-Schützling Lewis Hamilton im Saisonfinale 2021 den Titel in der allerletzten Rennrunde abluchste, dominieren der Niederländer und Red Bull Racing die Formel 1 nach Belieben.
Der Titel-Hattrick ist Verstappen kaum noch zu nehmen. Mercedes bleibt aktuell nur der Kampf mit Ferrari und McLaren um Stockerlplätze.
Doch selbst im Kampf um die Nummer 2 im Teamranking drohen die Silberpfeile ins Hintertreffen zu geraten. In Spa kam ein altes Problem wieder zum Vorschein, das Mercedes eigentlich abgehakt hatte: das Bouncing. Wolff und Co. zeigten sich ratlos, warum die Boliden von Hamilton und Kollege George Russell plötzlich wieder hüpften.