Politik

Verlieren KHG, Meischi & Co den Führerschein?

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:26

Ruth Becher sorgt mit einer Anfrage an Verkehrsministerin Doris Bures für Aufregung. Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete fordert für Karl-Heinz Grasser & Co. eine verkehrspsychologische Untersuchung. Der Grund: In den aktuell laufenden U-Ausschüssen hinterließen sie aufgrund ihrer Aussagen den Eindruck, unter Gedächtnisverlust zu leiden, was eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen würde.

Ruth Becher sorgt mit einer Anfrage an Verkehrsministerin Doris Bures für Aufregung. Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete fordert für Karl-Heinz Grasser & Co. eine verkehrspsychologische Untersuchung. Der Grund: In den aktuell laufenden U-Ausschüssen hinterließen sie aufgrund ihrer Aussagen den Eindruck, unter Gedächtnisverlust zu leiden, was eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen würde.

In der parlamentarischen Anfrage (vollständiger Text siehe Link-Box) heißt es unter anderem: "Es besteht jedenfalls nur wenig Zweifel darüber, dass ein massiver Gedächtnisverlust bei Personen eingetreten sein muss, wenn sich diese nicht mehr erinnern können, für welche Gegenleistung sie in einem Rechtsgeschäft hunderttausende Euro beziehungsweise sogar Millionen Euro vom jeweiligen Auftraggeber erhalten haben."

Dies treffe laut Becher auf Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger, Ernst Karl Plech, Peter Hochegger und Alfons Mensdorff-Pouilly zu. "Wenn sich Personen an solch markante Ereignisse nicht mehr erinnern können und ihr Gedächtnis derart nachlässig ist, besteht der begründete Verdacht, dass sie auch im Straßenverkehr eine erhebliche Gefahr für ihre Umwelt darstellen, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie plötzlich auch die Verkehrsregeln vergessen."

Becher untermauert ihren "Eindruck einer bedauerlichen gesundheitlichen Beeinträchtigung und neurologisch regressiven Entwicklung" der erwähnten Personen mit einem Zitat des Verkehrspsychologen Ferdinand Dvorak aus dem Wiener Bezirksblatt: "Bei Gedächtnisverlust besteht ein begründeter Verdacht auf Fahruntauglichkeit." Die SPÖ-Politikerin fordert deshalb, KHG & Co. zum Amtsarzt bzw. Verkehrspsychologen zu schicken.

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