Vermisste (40) saß in Pizzeria

Während einer Wanderung am Buchberg (Bez. Vöcklabruck) war eine Wienerin (40) nach einem Streit mit ihrer Mutter (63) weggelaufen, die Polizei startete Montagabend eine groß angelegte Suchaktion. Sieben Stunden danach wurde die Frau gefunden. Sie saß in einer Pizzeria.

Die 40-Jährige war drei Tage zu Besuch bei ihrer Mutter (63) in St. Georgen/Attergau (Bez. Vöcklabruck). Am Montag starteten sie eine gemeinsame Wanderung auf den Buchberg (808 Meter hoch).

Am frühen Nachmittag dürfte jedoch ein Streit zwischen den beiden eskaliert sein. Die Tochter lief daraufhin einfach davon. Die 63-Jährige begab sich zunächst noch selbst auf die Suche. Doch als es gegen 17 Uhr zu schneien begann und die Dunkelheit einbrach, verständigte sie die Einsatzkräfte.

Bei der folgenden großangelegten Suchaktion waren 75 Feuerwehrmänner, 50 Kräfte der Rettungshundebrigade des Roten Kreuzes, sowie 14 Polizisten im Einsatz. Sie durchkämmten das gesamte Gebiet, konnten die Vermisste zunächst aber nicht finden. Bei Temperaturen deutlich unter Null.

Laut Polizei war die Gesuchte zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr auf dem Berg. Sie ging in die nächstgelegene Ortschaft, schnappte sich dort ein am Straßenrand abgestelltes Fahrrad und fuhr rund zwölf Kilometer bis nach Lenzing. "Eine Handypeilung war unmöglich, da sie ihr Telefon ausgeschaltet hatte", so ein Polizist.

Erst gegen 23.40 Uhr gab es Entwarnung, konnte die Suche erfolgreich beendet werden. Beamte der Polizeiinspektion St. Georgen fanden die Wienerin. Kurios: Sie saß unversehrt in einer Pizzeria. Sie ging widerstandslos mit den Polizisten mit. Diese brachten sie zur Kontrolle ins Krankenhaus.

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