Mishka war seit 9 Monate weg

Vermisste Hündin 3000 Kilometer entfernt gefunden

Familie Houman aus Kalifornien hatte die Hoffnung, ihren vermissten Hund zu finden, schon aufgegeben, als ein Anruf aus dem fernen Michigan kam.

20 Minuten
Vermisste Hündin 3000 Kilometer entfernt gefunden
Mishka ist wieder da und ihr Besitzer Mehrad Houman ist überglücklich.
Facebook/ Grosse Pointe Animal Adoption Society

Eine seit dem vergangenen Sommer in Kalifornien vermisste Hündin ist auf wundersame Weise wieder aufgetaucht – mehr als 3200 Kilometer entfernt. Bei der Polizei in Harper Woods, einem Vorort von Detroit im US-Staat Michigan, ging vergangene Woche ein Notruf wegen eines herumstreunenden Vierbeiners ein, wie die Behörden am Donnerstag bestätigten. Beamte griffen den Terriermischling auf und nahmen Kontakt zu einer Tierschutzgruppe auf.

Besitzer fährt zehn Stunden

Die Organisation "Grosse Pointe Animal Adoption Society" nahm sich der Hündin mit dem Namen Mishka an. Schon bald fanden die Mitarbeiter bei Mishka einen Mikrochip zur Identifizierung mit Informationen über ihr Herrchen. Der Besitzer Mehrad Houman lebt mit seiner Familie in San Diego, war aber zufällig in Minneapolis, als sein Handy klingelte und die Person am anderen Ende sagte, dass seine Mishka aufgetaucht sei.

Houman sei dann zehn Stunden nach Michigan gefahren, um sein Haustier abzuholen, schrieb die Tierschutzgruppe in einem Facebook-Post, dem Bilder und Videos vom Wiedersehen beigefügt waren. "Dies ist eine Geschichte, die Hollywood gern erzählen würde", hieß es weiter.

Mishka war im Juli 2023 vom Arbeitsplatz ihres Herrchens verschwunden. Als sie nun entdeckt wurde, sei sie sauber und wohlgenährt gewesen, sagte die Tierärztin Nancy Pillsbury, die die drei Jahre alte Hündin untersuchte. Sie verpasste ihr noch eine Tollwutimpfung, ehe sie grünes Licht für die Heimreise nach Kalifornien gab. "Wie sie hierhergekommen ist – das ist eine Geschichte, die nur Mishka kennt", sagte Pillsbury der Nachrichtenagentur AP.

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    Auf den Punkt gebracht

    • Mishka, eine seit neun Monaten vermisste Hündin aus Kalifornien, tauchte 3200 km entfernt in Michigan wieder auf und wurde von den Behörden aufgegriffen
    • Dank eines Mikrochips konnte sie ihrem Besitzer in San Diego zugeordnet werden, der extra nach Michigan reiste, um sie abzuholen
    • Die Tierärztin, die Mishka untersuchte, bezeichnete ihre Rückkehr als "eine Geschichte, die nur Mishka kennt"
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