Vermisste (62) hatte sich in einem Hotel einquartiert

Knapp 30 Stunden dauerte die verzweifelte Suche nach einer abgängigen Bewohnerin (62) eines Pflegeheimes. Die Pensionistin checkte im Hotel ein.

Am Nachmittag des 13. Oktober war die Pensionistin aus dem Wohnheim in Gmunden verschwunden. Feuerwehr und Polizei suchten danach vergeblich nach der 62-Jährigen.

Selbst der Einsatz von Suchhunden und einem Polizeihubschrauber führte nicht zum Erfolg, die Suche wurde um Mitternacht abgebrochen. Am Samstagvormittag wurde das Vorhaben wieder aufgenommen. (wir berichteten).

Die gesuchte Frau ist etwa 1,65 Meter groß und hat dunkle Haare. Sie trägt eine hellgrün bestickte Jacke, darunter einen roten Zweiteiler und soll einen dunklen Koffer bei sich tragen. Die Abgängige hat die Angewohnheit, die Hand beim Sprechen vor ihren Mund zu halten – so lautete die Beschreibung.

Taxilenkerin erkannte die Gesuchte

Samstagabend folgte dann die Entwarnung. Eine Taxilenkerin aus Vöcklabruck erkannte die Vermisste nach einem ORF-Bericht, meldete sie bei der Polizei. Sie habe die Pensionistin am Vortag zu einem Hotel gebracht.

Die Polizei fuhr danach zu dem besagten Hotel, traf dort in einem der Zimmer auf die unversehrte Vermisste. Die 62-Jährige rechtfertigte ihr Verschwinden damit, dass sie im Pflegeheim kein Einzelzimmer gehabt habe.

Die Polizei brachte die Pensionistin anschließend wieder zurück ins Heim.



(mip)

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