Am 3. Dezember wurde Stefan K. als vermisst gemeldet. Er war am Nachhauseweg nach der Firmen-Weihnachtsfeier spurlos verschwunden. Wie nun klar ist, dürfte der 35-Jährige in den Rhein gestürzt sein.
Mit Helikoptern und Hunden hatten die Ermittler auf Hochtouren nach dem Abgängigen gesucht, allerdings erfolglos. Nun, fast zwei Monate nach dem Verschwinden, wurde der Leichnam des Mannes gefunden – 114 Kilometer weit entfernt im niederländischen Nijmege.
Der reglose Körper des Deutschen dürfte wochenlang im Fluss getrieben sein. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei der deutschen Presseagentur erklärt, sei das gar nicht so ungewöhlich: "Bei einem Pegelstand von acht Metern hat der Rhein in Duisburg eine Strömungsgeschwindigkeit von acht Kilometern pro Stunde."
Rätsel um Todesursache
Stefan K. hatte sich nach der Weihnachtsfeier alleine auf den Nachhauseweg gemacht. Sein Handy wurde am Ufer im Industriegebiet am Düsseldorfer Hafen gefunden. "Zur Todesursache kann zur Zeit noch keine Aussage getroffen werden, die Ermittlungen dauern an", so die Polizei.
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(red)