Seit dem 9. Oktober fehlte von Hamidullah S. jede Spur. Der 14-jährige afghanische Asylwerber tauchte nicht mehr bei seiner Wohnadresse in Neunkirchen auf – "Heute.at" berichtete. Jetzt soll es erstmals seit seinem Verschwinden ein Lebenszeichen geben.
Wie Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner der APA bestätigte, gebe es Hinweise, dass sich Hamidullah im Ausland aufhalte. Unbestätigten Meldungen der "NÖN" zufolge soll sich der Bursch telefonisch bei einem Verwandten in Österreich gemeldet haben. Er halte sich bei einer befreundeten Familie in Afghanistan auf. Demnach habe er solches Heimweh gehabt, dass er unbedingt zurück nach Afghanistan wollte.
Bub will wieder zurück
"Ich bekam am 25. Dezember den Anruf von seinem Bruder, dass er sich bei ihnen gemeldet hat", zitiert NÖN eine ehemalige Lehrerin. "Er hat seinem Bruder unter Tränen gesagt, dass er wieder zurück möchte und dass er nicht das Haus verlassen kann, weil er in so großer Gefahr ist", heißt es weiter in dem Bericht.
Wie es der Minderjährige nach Afghanistan geschafft hat, sei noch unklar und nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. (red)