Vermisster Vater lag im Spital

Bild: Dietmar Mathis

Was für eine Panne in einem Krankenhaus: Drei Tage lang suchte eine Oberösterreicherin verzweifelt nach ihrem verschollenen Vater, schlug bei den Behörden Alarm. Bitter: Der Mann war in einem Spital - und keiner wusste das!

 

Was für eine Panne in einem Krankenhaus: Drei Tage lang suchte eine Oberösterreicherin verzweifelt nach ihrem verschollenen Vater, schlug bei den Behörden Alarm. Bitter: Der Mann war in einem Spital – und keiner wusste das!

 

++ Kein Lebenszeichen von Vater ++

 

Tagelang versuchte die Frau aus dem Linzer Zentralraum ihren alleinlebenden Vater telefonisch zu erreichen. Weil er auf keinen der Anrufe reagierte und auch sonst kein Lebenszeichen von sich gab, alarmierte die besorgte Tochter die Polizei. Sogar die Wohnungstür des Vermissten brachen die Beamten auf. Aber auch hier gab es keine Hinweise, wo sich der betagte Mann aufhält.

 

++ Im Spital verschwunden ++

 

Das Rätsel löste sich dann zufällig: Nach drei Tagen wurden Patienten- und Fahndungsdaten abgeglichen – und die Frau erfuhr, wo ihr Vater ist. Er lag im Landeskrankenhaus Feldkirch (Vbg.). Die Tochter ist trotz des glücklichen Ausgangs empört: "Es kann doch nicht sein, dass jemand in einem Spital verschwindet!" Der Fall soll jetzt von einer Kommission geprüft werden.

A. Gantner

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