Vermisster Vater tot an Kraftwerk angespült

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Kraftwerksmitarbeiter in Spittal an der Drau entdeckten am Dienstag eine angespülte Leiche. Wie sich herausstellte, wurde der Mann bereits vermisst.

Die Urenkelin hatte Montag um 17.45 zuletzt Kontakt zu dem 93-Jährigen aus Spittal an der Drau. Wenige Minuten später hat ein aufmerksamer Nachbar den Urgroßvater allein in Richtung der Drau spazieren gehen sehen. Doch er kam nicht zurück. Um 11 Uhr des nächsten Tages erstattete sein Sohn (70) telefonisch Anzeige.

Keine 40 Minuten später war bereits eine großangelegte Suchaktion im Stadtgebiet gestartet. Diese konnte traurigerweise vorzeitig abgebrochen werden. Mitarbeiter des 15 Kilometer entfernten Wasserkraftwerkes Paternion meldeten gegen 13.20 Uhr den Fund einer Leiche, die zwischen angespültem Treibgut lag.

Tod durch Ertrinken

Die Erhebungen ergaben, dass es sich um den 93-jährigen Abgängigen handelte. Im Rahmen der kriminalpolizeiliche Leichen- und Totenbeschau konnte als Todesursache Ertrinken festgestellt werden, Hinweise auf Fremdverschulden lagen keine vor. Kurz darauf meldete die Staatsanwaltschaft, dass keine weiteren Ermittlungen nötig seien.

An der Suchaktion beteiligt waren: Polizeihubschrauber, Polizeidiensthunde, Bergrettung Spittal/Stockenboi, Bergrettung Lieser/Maltatal, FF Baldramsdorf, FF Spittal mit einem Boot, Rettungshundebrigade, Samariterbund mit Hunden, PI Spittal/Drau, Möllbrücke und Paternion sowie die Alpine Einsatzgruppe Spittal.

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