Vernachlässigt! Pferde Wendy und Sindy gerettet

Weil ein ehemaliger Landwirt sich aufgrund seines Alters nicht mehr um seine Pferde kümmern konnte, magerten "Wendy" und "Sindy" bis auf die Knochen ab.

Keine tierärztliche Versorgung, Würmer und bei Weitem nicht genug Futter – der Warmblutwallach "Wendy" und seine Weggefährtin "Sindy" hatten laut dem Verein "Animal Spirit" in der letzten Zeit kein schönes Leben.

Deren Besitzer, ein ehemaliger Landwirt aus dem Bezirk Tulln, konnte sich aufgrund seines Alters und seiner Gesundheit nicht mehr ausreichend um die beiden Tiere kümmern. "Sie waren die meiste Zeit sich selbst überlassen", berichtet der Verein.

Also schlugen die Enkelkinder des Seniors Alarm und baten um einen Platz auf einem von der Organisation betriebenen Gnadenhöfen. Dass die Tiere schlecht versorgt worden wären, bestreitet die Familie vehement: "Unser Vater hat sich den Pferden jeden Tag angenommen und sie gefüttert! Wie aus tierärztlicher Sicht bestätigt wurde, lag ihre Magerheit nicht an Unterfütterung, sondern am Alter und an der Abnutzung der Zähne bzw. war auch eine Entwurmung nötig, was wir vorher jedoch nicht wussten", so ein Enkelsohn zu "Heute".

Jetzt lebt das Duo am Engelberg in Oberösterreich und erholt sich unter Artgenossen. "Wir haben sie jetzt schon zwei Mal besucht", so die Familie.



(nit)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
NiederösterreichGood NewsNiederösterreichTierschutzTierrettung

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen