Eigentlich hatte sich Verona Pooth schon riesig auf ihren Trip nach Deutschland gefreut. Die 58-Jährige wollte von ihrer Wahlheimat Dubai zur Digital-Messe OMR nach Hamburg fliegen und dort einen Auftritt absolvieren. Doch daraus wird nichts.
Der Grund: die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten. Der Iran hatte nach der Waffenruhe Anfang April erstmals wieder Raketen in Richtung der Vereinigten Arabischen Emirate abgefeuert. Am Montag wurde in Dubai zweimal Raketenalarm ausgelöst.
Wie rtl.de unter Berufung auf die Bild-Zeitung berichtet, will Pooth ihren jüngeren Sohn Rocco (14) in dieser Situation nicht allein lassen. "Für meinen Auftritt hatte ich Informationen eingeholt und alles gemacht. Aber ich kann leider nicht kommen, da wieder geschossen wird", erklärt sie.
Die Schule habe vorsichtshalber geschlossen. "Wir haben alle Warnmeldungen auf unsere Handys erhalten", schildert die Entertainerin die Lage. Dabei hatte sie sich am Montag in ihrer Instagram-Story noch voller Vorfreude auf den Hamburg-Trip gezeigt.
Verona Pooth, ihr Ehemann Franjo (56) und Sohn Rocco waren im vergangenen Jahr nach Dubai ausgewandert. Zu ihrem 58. Geburtstag am 30. April war sie gerade erst wieder in die Emirate geflogen, um dort mit ihrer Familie zu feiern.
Im März erlebte die Familie bereits dramatische Stunden, weil Rocco beim Ausbruch des Iran-Krieges ohne seine Eltern in Dubai weilte. Franjo Pooth nahm damals eine längere Reise auf sich, um zu seinem Sohn zu gelangen.
"In der unklaren Situation wollte ich nicht wieder wegfliegen und Rocco allein lassen – sonst wiederholt sich die Geschichte ja leider wieder", beschreibt Verona Pooth ihre Beweggründe.
Das OMR-Festival findet seit 2011 in Hamburg statt und hat sich zum größten Digital-Event Europas entwickelt. Rund 70.000 Besucher werden erwartet. Unter den Gästen sind auch US-Footballikone Tom Brady und Heidi Klum.