Durch pures Glück gelang Fahndern im US-Bundesstaat North Carolina ein riesiger Schlag gegen den organisierten Drogenhandel.
Nachdem eine Beschwerde "in anderer Sache" eingegangen war, rückten Polizisten in Catawba County zu einem Routineeinsatz aus. Als die Beamten bei der betreffenden Farm eintrafen, wurde der anwesende Besitzer offenbar so nervös, dass er irrtümlich ein "Geständnis" ablegte: "Ihr seid vermutlich wegen des Opiums hier", soll der Mann gesagt haben.
Zu seinem Pech blieb sein Verplapperer nicht unbemerkt. Damit führte er die Deputies erst auf die Spur seiner riesigen Mohnplantage.
Opium wird aus dem Milchsaft der Samenkapseln des Schlafmohns gewonnen. Dazu werden sie im unreifen Zustand mit einer Klinge angeritzt und der austretende Saft aufgefangen. Diese milchige Flüssigkeit wird anschließend getrocknet.
Sämtliche Pflanzen wurden beschlagnahmt. Sie sollen amerikanischen Medienberichten zufolge einen Gesamtwert von rund einer halben Milliarde Dollar , umgerechnet rund 456 Millionen Euro, haben.
(rcp)