Verrückt: "Tauwetter" nach Russenkälte

Bild: keine Quellenangabe

Frühling! Am Montag hat es noch geschneit. Dann hat der warme Wind den Schnee weggefegt. Bis Samstag wird es für die Jahreszeit extrem milde Temperaturen geben. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) spricht von einem maximalen Temperaturunterschied von 32 Grad.

Frühling! Am Montag hat es noch geschneit. Dann hat der warme Wind den Schnee weggefegt. Bis Samstag wird es für die Jahreszeit extrem milde Temperaturen geben. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) spricht von einem maximalen Temperaturunterschied von 32 Grad. Doch am Wochenende kehrt der Winter zurück!

Das frühlingsähnliche Wetter bringt uns Menschen in positive Stimmung, hat aber unangenehme Folgen für Allergiker, Pflanzen und aus dem Winterschlaf gerissene Tiere. So wurden unter anderem bereits zahlreiche Igel gesichtet, die aus dem Winterschlaf erwacht und unterwegs sind.

Die milderen Temperaturen der letzten Tage veranlassten das Bären-Geschwisterpaar Vinzenz und Liese aus Arbesbach im Waldviertel, ihre Winterruhe zu unterbrechen. Die immer noch dicke Schneedecke im Waldviertel scheint die beiden endgültig überzeugt zu haben. Einmal in die Sonne geblinzelt, ein wenig herum gewittert, und schon verschwanden die beiden im Gänsemarsch wieder in ihre Winterhöhle. Die Winterruhe geht in die Verlängerung!

Wechselnde Bewölkungsverhältnisse lassen am Donnerstag in den meisten Teilen des Landes zeitweiligen Sonnenschein und überwiegend trockenes Wetter erwarten. Erneut gibt es die meisten Sonnenstunden im Süden. Leichten Frost gibt es nur dort. Milde Tageshöchsttemperaturen gibt es mit Werten zwischen fünf und 17 Grad.

Am Freitag bleibt es noch mild, aber es nähert sich eine Störungszone von Nordwesten. Entlang der Alpennordseite werden damit die Wolken rasch dichter und spätestens bis zum Abend dominiert wieder der Regen. Die Schneefallgrenze pendelt meist zwischen 1.200 und 1.600 Meter Seehöhe, im Westen häufig auch noch darüber. Südlich des Hauptkammes bleibt es hingegen weitgehend trocken und länger sonnig. Nach Frühtemperaturen von minus zwei bis plus fünf Grad gibts Höchstwerte zwischen sechs und elf Grad.

Winter kehrt zurück

Rerchtzeitig zum Start der Semesterferien gibt es zum Wochenende hin in den Skigebieten Neuschnee! Am Samstag erreicht die Störungszone die südlichen Landesteile, damit regnet oder schneit es in ganz Österreich. Von Westen her beginnt die Schneefallgrenze allmählich bis in die Niederungen zu sinken. In der Früh hat es minus zwei bis plus fünf Grad, im Tagesverlauf wird es kaum wärmer.

Sonntagfrüh sowie auch noch am Vormittag muss entlang der Alpennordseite sowie mitunter auch im Norden und Osten mit leichtem Schneefall aus zahlreichen dichten Wolken gerechnet werden. Im Tagesverlauf lockert jedoch die Wolkendecke fast überall auf, die Sonne zeigt sich öfters und länger. Lediglich im Westen bleibt es überwiegend trüb. Von minus sechs bis plus zwei Grad in der Früh steigen die Temperaturen bis zum frühen Nachmittag auf minus eins bis plus fünf Grad.

Abgesehen von kurzen Aufhellungen im Osten und Süden präsentiert sich der Montag trüb und feucht. Vor allem entlang der Alpennordseite regnet und schneit es dabei teils beständig. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf von den Niederungen auf 400 Meter im Osten und bis etwa 1.000 Meter über der Westhälfte des Landes. Frühtemperaturen: minus sieben bis plus drei Grad; Tageshöchstwerte: ein bis sieben Grad.

Am Dienstag sind von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich die Wolken meist dicht. Häufig regnet es, am meisten an der Alpennordseite. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1.400 Meter Seehöhe. Weiter im Osten sowie grundsätzlich südlich des Alpenhauptkammes wechseln hingegen Sonnenschein und zahlreiche dichte Wolken. Auch hier ziehen zeitweise kurze Regenschauer durch. Frühtemperaturen: minus ein bis plus sechs Grad; Tageshöchstwerte: fünf bis zwölf Grad.

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