Österreich

Verrückter Dezember: Von -21,9 bis +18,3 Grad

Von minus 21,9 Grad in Seefeld in Tirol bis 18,3 Grad in Feldkirch in Vorarlberg - das Temperaturspektrum im Dezember spannte einen weiten Bogen.
Heute Redaktion
14.09.2021, 16:07

Rekorde an Plusgraden gab es zu Weihnachten. Im Osten war es im Dezember 2012 im Schnitt um 0,9 Grad zu kalt und im Westen um 0,7 bis 1,3 Grad zu warm. Das berichteten die Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Freitag.

18,2 Grad in Brand in Vorarlberg war der neue Rekord für einen 24. Dezember. Am wärmsten war es am Christtag in Feldkirch mit 18,3 Grad.

Insgesamt war der Dezember im Westen des Landes überdurchschnittlich feucht - in der ersten Monatshälfte schneite es, dann kam der Regen. In Bregenz wurde mit 60 Zentimeter Schneehöhe am 12. Dezember der Stationsrekord für Dezember erreicht. Aber auch im Osten gab es stellenweise ungewöhnlich viel Schnee: In Lunz am See in Niederösterreich lagen am 12. des Monats 68 Zentimeter. Im Süden fiel der Monat deutlich zu trocken aus. Hartberg in der Steiermark war mit nur 13 Millimeter Niederschlag der trockenste Ort.

Viel Sonnenschein gab es in Regionen südlich des Alpenhauptkammes, im Burgenland und dem Waldviertel. Mit 145 Sonnenstunden war die Kanzelhöhe in Kärnten der absolut sonnigste Ort

Überraschend: Trotzdem der Extreme lagen die Werte im Bereich des vieljährigen Mittels.

Jetzt E-Paper lesen