Verrücktes Wetter – Mehr Schnee in Bagdad als in Wien

Als die Bewohner Bagdads am Wochenende aus dem Fenster blickten, trauten sie ihren Augen nicht: In der Nacht hatte sich eine dünne Schneedecke wie ein weißes Seidentuch über die irakische Hauptstadt gelegt.
Erst ist erst das zweite Mal in diesem Jahrtausend, dass in Bagdad Schnee vom Himmel fällt. Zuletzt hatte es 2008 in der mesopotamischen Metropole geschneit. Ein sehr seltenes Phänomen, denn selbst im Winter fallen die Temperaturen nur in Ausnahmefällen unter 1 Grad plus.

Kein Wunder, dass sich Jung und alt über die weiße Pracht freuten. Und wer nicht aufpasste, kassierte schon mal einen Treffer mit einem Schneeball. Seit Sonntag zeigt sich Bagdad schon im Winterkleid.



CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch für die Menschen in der Zeltstadt auf dem Tahrir-Platz im Zentrum von Bagdad war der Schnee eine willkommene Abwechslung von ihrem seit Monaten andauernden Protest gegen die Regierung.

"Gott sei Dank ist Schnee gefallen, das ist so friedlich. Der Tahrir-Platz sieht richtig schön aus. Alle sind gut gelaunt", schildert eine der Demonstranten (siehe Video oben).



Bagdad war aber nicht die einzige Stadt, in der der Winter sich von seiner besonderen Seite zeigte. Auch Karbala, etwas weiter südlich gelegen, wurde angezuckert. In Wien hingegen haben die Bewohner heuer noch nicht viel von der weißen Pracht gesehen – und wenn, war diese bereits am nächsten Tag wieder verschwunden.





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