Verschärfung! Regierung will Zutritt nur für Geimpfte

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).Herbert Neubauer / APA / picturedesk.com
Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Bereits nächste Woche beratschlagt die Regierung mit den Landeshauptleute über neue Corona-Verschärfungen.

Die Regierung rund um Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) startet am kommenden Mittwoch (8. September) die Herbstarbeit mit dem ersten Ministerrat nach der Sommerpause.

Im Zentrum der Gespräche stehen dabei die Vorbereitungen für den Herbst in Bezug auf die Corona-Pandemie. Dazu wird vor dem Ministerrat eine Runde mit allen Landeshauptleuten in hybrider Form stattfinden.

Dabei soll es unter anderem darum gehen, wie man die Durchimpfungsrate vor allem in der jungen Bevölkerung noch weiter erhöhen kann und den Fortschritt der Länder bei der Organisation des dritten Stichs für all jene, die bereits Anfang des Jahres geimpft wurden.

Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen besprochen, die notwendig sind, da die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen weiterhin steigt und erste Bundesländer bereits elektive operative Eingriffe verschieben müssen.

Kein Zutritt für Ungeimpfte

Nachdem derzeit hauptsächlich ungeimpfte Personen intensivmedizinische Betreuung brauchen, wird es in den Besprechungen auch darum gehen, in welchen Hochrisikosettings ein Zugang nur für Geimpfte zu rechtfertigen ist, sollte die Intensiv-Belegung kritisch werden. 

 Laut "Heute"-Infos dürfen Ungeimpfte dann nicht mehr in die Nachtgastronomie (Disco etc.)!

Das Prognosekonsortium geht davon aus, dass der Belag auf den Intensivstationen weiter zunehmen wird. Im Worst-Case-Szenario sei nicht auszuschließen, dass in einzelnen Bundesländern der ICU-Belag die kritische Grenze von 33 Prozent überschreiten und damit das Gesundheitssystem an seine Grenzen stoßen könnte.

Daher gilt es entsprechend auf die kältere Jahreszeit vorbereitet zu sein und das Vorgehen mit allen relevanten Entscheidungsträgern abzustimmen, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme aus dem Bundeskanzleramt und Gesundheitsministerium.

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