Nicht aus Geldmangel, sondern weil er gehört hatte, dass ein Versicherungsbetrug angeblich "leicht" gemacht sei, hat ein 40-Jähriger im Salzburger Pinzgau einen Einbruch und den Diebstahl zweier Mountainbikes vorgetäuscht. Die Polizei kam dem Mann jedoch auf die Schliche. Statt der erhofften Überweisung erwartet den Mann jetzt eine Anzeige.
Nicht aus Geldmangel, sondern weil er gehört hatte, dass ein Versicherungsbetrug angeblich "leicht" gemacht sei, hat ein 40-Jähriger im Salzburger Pinzgau einen Einbruch und den Diebstahl zweier Mountainbikes vorgetäuscht. Die Polizei kam dem Mann jedoch auf die Schliche. Statt der erhofften Überweisung erwartet den Mann jetzt eine Anzeige.
Vor zwei Wochen hatte der Pinzgauer Anzeige erstattet, weil in sein Gartenhaus in Bruck an der Glocknerstraße eingebrochen worden sei. Zwei Räder im Gesamtwert von 4.900 Euro seien gestohlen worden. Die Ermittlungen der Polizei ergaben allerdings, dass der 40-Jährige den Einbruch selbst ausgeführt hatte.
Sein Mountainbike versteckte er anschließend, das der Tochter existierte gar nicht mehr. Außerdem stellte sich heraus, dass die beiden Fahrräder 2010 zum Gesamtpreis von 2.600 Euro gekauft worden waren.
Letztlich gab der Mann zu, dass er die Versicherung prellen wollte. Geldprobleme bestünden nicht, aber er habe gehört, dass ein solcher Betrug leicht möglich sei, weshalb er auch den höheren Preis angegeben habe.