Im packenden Zeittraining war der Niederländer mit seinem letzten Outing noch auf Platz eins gefahren, ehe der Weltmeisterschaftsführende Charles Leclerc in seinem letzten Versuch die Pole Position holte. Und zwar deutlich. Beinahe drei Zehntel trennten die WM-Rivalen.
Deshalb war der Frust beim Niederländer groß. Und Verstappen machte auch keinen Hehl daraus. "Das fühlt sich nicht gut an, das ganze Wochenende war schrecklich", schüttelte der amtierende Weltmeister den Kopf. "Ich habe mich das gesamte Wochenende lang nicht wohl gefühlt. Der zweite Platz ist immer noch gut, aber es gab keine Runde, in der ich das Vertrauen ins Auto hatte. Vor allem, wenn ich ans Limit gehe", so Verstappen weiter.
Schon in den Trainings beschwerte sich der Red-Bull-Pilot immer wieder über fehlende Downforce. "Im Rennen stabilisiert es sich vielleicht ein wenig, aber als Team wollen wir natürlich mehr", schloss der Niederländer.
Die Chance zur Steigerung bietet sich am Sonntag im Großen Preis von Australien. Der Start erfolgt um 7 Uhr.