Die Zukunft von Star Max Verstappen bleibt das bestimmende Thema im Fahrerlager der Formel 1. Dabei ist diese ja eigentlich geklärt. Verstappen hat einen bis Jahresende 2028 laufenden Vertrag. Doch eine Ausstiegsklausel, die in der Sommerpause greifen wird, wenn der Vierfach-Weltmeister nicht unter den Top-Drei der Fahrer-WM liegen sollte, würde seinen vorzeitigen Abgang ermöglichen.
Dass es Verstappen tatsächlich noch ins Spitzenfeld der Wertung schafft, ist beinahe ausgeschlossen. Als aktuell Siebter der Fahrer-WM fehlen ihm 52 Punkte auf Ferrari-Star Lewis Hamilton. Das sind mehr als zwei Rennsiege, bei noch drei ausständigen Grand-Prix-Wochenenden, plus Sprint in Silverstone.
All das lässt natürlich wieder Spekulationen aufkommen. Wo liegt Verstappens Zukunft? Bei Red Bull, wenn der Niederländer diese Klausel nicht zieht, bei Mercedes oder gar bei McLaren? Monatelang war schließlich über einen Abgang des Vierfach-Weltmeisters zu den "Silberpfeilen" spekuliert worden, Teamchef Toto Wolff soll jedenfalls Interesse gezeigt haben, allerdings hat das dominierende Team der Saison mit WM-Leader Andrea Kimi Antonelli und dem wiedererstarkten George Russell zwei Top-Fahrer in seinen Reihen.
Deshalb rückt plötzlich McLaren in den Fokus. Zieht es Verstappen gar zum britischen Rennstall, womöglich statt des schwächelnden Oscar Piastri? Laut britischem "Sky"-Ableger soll es jedenfalls bereits Gespräche zwischen dem Rennstall und dem Verstappen-Lager gegeben haben. Dazu würde passen, dass es mit Gianpiero Lambiase den Verstappen-Vertrauensmann und Renningenieur zu McLaren zieht. Die Initiative soll dem Bericht zufolge nun vom Verstappen-Management ausgegangen sein.
Verstappen soll derweil seinem Red-Bull-Team einen Korb gegeben haben, berichtet zumindest "F1 Insider". Die Bullen sollen nämlich versucht haben, Verstappen die Ausstiegsklausel mit einer satten Millionen-Zahlung, acht Millionen Euro stehen hier im Raum, abzukaufen. Der Star-Pilot soll aber abgelehnt haben. Ebenso hatte es bereits geheißen, der Niederländer habe auch eine vorzeitige Verlängerung bei Red Bull bis 2030 abgelehnt. Verstappen wolle flexibel bleiben, selbst entscheiden können, heißt es.
Immerhin besteht neben einem Teamwechsel oder dem Red-Bull-Verbleib noch eine dritte Möglichkeit: eine Auszeit. Entscheidend könnte womöglich sein, ob das Update am RB22 zündet.