Verstappen in Spielberg wegen Corona chancenlos?

Max Verstappen am Red-Bull-Ring
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Die PS-Fans fiebern dem Formel-1-Auftakt in Spielberg entgegen. Red-Bull-Pilot Max Verstappen stapelt aber tief - ist der Austro-Rennstall chancenlos?

2018 und 2019 gingen die Siege in der Steiermark an die Hausherren. Deswegen meint auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Das ist keine Mercedes-Strecke." Doch Verstappen will die Favoriten-Rolle nicht annehmen. Für ihn spricht die Corona-Krise und die Absagen der bisherigen Rennen gegen den "Bullen"-Rennstall.

"Ich bin sehr zufrieden, dass wir dort wieder anfangen, aber normalerweise waren wir in den ersten Rennen immer etwas hinter Mercedes", erklärt der Niederländer auf "Sky". "Dann kamen normalerweise immer Spielberg oder Hungaroring. Jetzt wird es natürlich anders sein. Ich hoffe natürlich, dass wir ab dem ersten Rennen dabei sein werden. Das ist aber jetzt schwierig zu sagen."

Vom geplatzten Saisonstart in Melbourne bis zum Rennen am Red-Bull-Ring am 5. Juli hatten alle Teams reichlich Zeit, ihre Boliden zu verbessern. "Ich erwarte immer noch, dass Mercedes stark sein wird", meint Verstappen dazu. "Ich hoffe aber, dass wir nah dran sein werden." Die Zusammenarbeit mit Motor-Lieferant Mercedes laufe im zweiten Jahr noch besser. "In diesem Jahr hat alles in Barcelona aber schon viel besser zusammengearbeitet. Wir sind extrem motiviert."

Die Tests der Mercedes-Stars Lewis Hamilton und Valtteri Bottas mit alten Boliden in Silverstone lassen Verstappen kalt, obwohl er selbst keine Kilometer abspulen durfte: "Drei, vier Runden in Spielberg und wir sind wieder da", ist er überzeugt.

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