Verstappen rast beim Heim-Grand-Prix zur Pole Position

Max Verstappen rast in Zandvoort zur Pole Position.
Max Verstappen rast in Zandvoort zur Pole Position.Imago Images
Max Verstappen hat in seiner Heimat zugeschlagen. Der Red-Bull-Pilot sicherte sich die Pole Position beim Comeback des Grand Prix der Niederlande. 

Verstappen brannte mit 1:08,885 im letzten Outing die Bestzeit in den Asphalt von Zandvoort. Damit ließ der WM-Zweite seinen Rivalen Lewis Hamilton um nur 38 Tausendstel hinter sich. Platz drei war an Valtteri Bottas (+0,337) gegangen, der sich im letzten Outing nicht mehr steigern konnte. 

"Hier die Pole Position zu holen, das ist ein ganz besonderes Gefühl", feierte der Niederländer seine zehnte Karriere-Pole, die erste vor 70.000 begeisterten Motorsport-Fans in seiner Heimat. "Das Qualifying hat richtig Spaß gemacht, das Auto war super zu fahren", lachte der 23-Jährige. 

"Max hat eine unglaubliche Runde rausgehaut. Ich dachte, dass ich ihn noch schnappen kann, aber seine Runde war fantastisch", lobte der britische Siebenfach-Weltmeister, der bereits auf das Rennen blickte: "Die Strecke ist schwierig, aber fantastisch zu fahren. Es wird ein spannendes Rennen." Dass die Fans nicht auf der Seite des Mercedes-Piloten sind, ist dem WM-Leader bewusst, trotzdem gab sich Hamilton versöhnlich: "Es sind so sensationelle Fans hier, sehr sportlich. Das genieße ich. So ein grandioses Publikum haben wir schon lange nicht mehr gesehen." 

Gasly vor Ferraris

Pierre Gasly zeigte im Alpha Tauri als Vierter (+0,593) auf, ließ die beiden am Freitag noch so starken Ferraris von Charles Leclerc (+0,642) und Carlos Sainz (+0,652) hinter sich. 

Sergio Perez im zweiten Red Bull war bereits im ersten Qualifying-Abschnitt gescheitert, kam um rund zwei Sekunden zu spät an Start und Ziel vorbei, konnte keine neue schnelle Runde beginnen. Der Mexikaner wird den Grand Prix vom 16. Platz aus in Angriff nehmen. 

Zwei Rote Flaggen

Nach Drehern der beiden Williams-Piloten George Russell und Nicholas Latifi war der zweite Qualifying-Abschnitt jeweils mit einer roten Flagge unterbrochen worden. Nach dem Crash des Kanadiers setzte Rennleiter Michael Masi das Q2 mit nur 1:38 Minuten auf der Uhr nicht mehr fort. 

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