Spielberg hofft doch noch auf Fans zum F1-Auftakt

Darf Max Verstappen wenigstens vor ein paar Fans aufs Gas drücken?
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Am 5. Juli startet endlich auch die Formel 1 in die Saison. Red-Bull-Star Max Verstappen freut sich ganz besonders auf sein halbes Heimrennen in Spielberg. Auch, wenn ihm seine Oranje-Wand fehlen wird. Sein Boss Helmut Marko hat die Hoffnung allerdings noch nicht aufgegeben.

Der Holländer war via Video-Chat zu Gast in der ORF-Sendung Sport am Sonntag. Der 22-Jährige ist schon heiß auf den Auftakt: " Daheim in Monaco kann man wieder fast alles machen, man muss eben einen Mundschutz tragen. Aber jetzt freue ich mich einfach wahnsinnig auf das erste Rennen. Ich will so schnell wie möglich wieder ins Auto."


"Ich habe keine Sorge um meine Gesundheit, es ist alles perfekt vorbereitet. Ich liebe die Strecke, wir haben hier beim Heimrennen immer eine super Strategie", so Verstappen, der zwei seiner acht F1-Siegen in Spielberg holte.


Für die fehlenden Fans denkt sich Verstappen etwas aus: "Es wird ganz anders sein ohne die Fans. Aber es gibt viele Ideen, was wir für die Fans machen können. Da müsst ihr euch überraschen lassen."

Marko: "Viele Einflüsse aus dem Fußball"


Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko gibt in der ORF-Sendung auch ein Update über den Grand Prix von Österreich: "Das 'Konzept Spielberg' hat viele Einflüsse, zum Beispiel auch aus dem Fußball einfließen lassen. Das haben wir der Bundesregierung übermittelt. Ich muss auf jeden Fall sagen: Keiner muss sich vor dem F1-Zirkus fürchten, es wird jeder getestet. Es kann eigentlich niemand infiziert werden. Aber wenn es passieren sollte, sind wir auch vorbereitet."


"Es mussten die bestehenden Verträge adaptiert werden, um Geisterrennen zu gewährleisten. Es ist momentan so viel in Bewegung, im Laufe der Zeit kann sich noch einiges tun. Wenn es sich weiter gut entwickelt, dann könnte es sich vielleicht mit ein paar Zuschauern ausgehen", macht Marko Hoffnung auf ein paar Fans auf dem weitläufigen Areal in der Steiermark.

"Dann lassen wir 30.000 Holländer einfliegen", scherzt der Bullen-Boss mit ORF-Mann Rainer Pariasek.

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