Der niederländische Doppel-Weltmeister ist auf dem besten Weg, seinen dritten Titel in Serie einzufahren. Deshalb hat der 25-Jährige nun von Marko ein kurioses Verbot erhalten. Verstappen darf nicht an einem Demorun auf der legendären Nordschleife teilnehmen.
Red Bull wird im Rahmen der 12 Stunden vom Nürburgring im September mit zwei Boliden Demo-Runden auf der "Grünen Hölle" absolvieren. Ersatzfahrer Daniel Ricciardo wird einen RB8 aus dem Jahr 2012 steuern, Sebastian Vettel sitzt im RB7, mit dem er 2011 Weltmeister wurde. Es ist das erste Mal seit zehn Jahren, dass wieder ein Formel-1-Auto auf der Nordschleife Runden dreht. Damals absolvierte Mercedes einen Demo-Run.
Eigentlich wollte auch Verstappen dieses Show-Rennen absolvieren. Doch da legte Marko persönlich sein Veto ein, wie der Niederländer im Vorfeld des Grand Prix von Kanada erzählte. "Ich wollte das eigentlich machen, aber Helmut hat es mir nicht erlaubt, er wusste, dass ich ans Limit gehen würde. Aber ich hätte es geliebt", erzählte der Doppel-Weltmeister.
"Ich habe davon gehört, als wir zusammengesessen sind. Helmut ist dann zu mir gekommen und hat gesagt: ,Nein, nein. Das wirst du nicht machen´", erinnert sich der Niederländer. Zwar hätte der Formel-1-Star durchaus die Möglichkeiten gehabt, innerhalb des Dosen-Imperiums zu intervenieren. Allerdings sieht Verstappen wenig Sinn darin: "Ich will keine unnötigen Probleme verursachen."
Aktuell liegt der Rundenrekord auf der Nordschleife bei 5:19,546, aufgestellt von Timo Bernhard im Porsche 919 Evo im Jahr 2018. Diesen Rekord hätte der Niederländer gerne geknackt. "Ich hätte es auf jeden Fall probiert", schmunzelte Verstappen.
Dazu wird es allerdings nicht kommen. Stattdessen steht eine ganz andere Bestmarke unmittelbar bevor. Denn Red Bull könnte am Sonntag den 100. Sieg des Rennstalls einfahren.