Genial einfach

Verstopftes Waschbecken? Plastikflaschen-Trick

Ein verstopfter Abfluss ist lästig. Doch statt zur Chemie zu greifen oder den Installateur zu rufen, reicht oft eine einfache Plastikflasche.
Technik Heute
10.09.2026, 12:07
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Wenn das Wasser im Waschbecken nur noch langsam abfließt, ist das ein klares Zeichen für eine Verstopfung. Haare, Seifenreste und Fett sammeln sich im Siphon und blockieren den Abfluss. Die gute Nachricht: Du brauchst keinen teuren Installateur und keine aggressiven Chemikalien.

Der Trick funktioniert mit einer dickwandigen Plastikflasche von ein bis zwei Litern, die jeder zu Hause hat. Sie dient als Ersatz für einen Pömpel und erzeugt durch Druck und Unterdruck genug Kraft, um die Verstopfung zu lösen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

So gehst du vor, wie chip.de meldet: Lass etwas Wasser im Becken stehen, sodass der Boden bedeckt ist. Setze die Flaschenöffnung fest auf den Abfluss und drücke die Flasche kräftig zusammen. Dann lass sie los. Wiederhole das mehrmals, bis das Wasser wieder abfließt.

Warum funktioniert das?

Durch das Zusammendrücken und Loslassen der Flasche entsteht ein Unterdruck, der Verstopfungen wie Haare und Seifenreste löst. Das Prinzip ist dasselbe wie bei einem klassischen Pömpel - nur dass du die Plastikflasche bereits daheim hast.

Wenn das Wasser wieder läuft, solltest du heißes Wasser nachgießen, um Rückstände wegzuspülen. Wichtig: Bei Kunststoffrohren kein kochendes Wasser verwenden, da es zu Materialspannungen führen kann.

Wann solltest du zum Profi?

Bei leichten Verstopfungen ist der Flaschen-Trick eine schnelle Lösung. Sitzt die Blockade jedoch tiefer oder besteht sie aus festen Partikeln, solltest du einen Fachbetrieb rufen. Chemische Rohrreiniger sind übrigens keine gute Alternative - sie können Dichtungen angreifen und belasten die Umwelt.

tec,10.09.2026, 12:07
Mehr zum Thema