Verteidiger schwer verletzt: Heli-Einsatz bei Derby

Der Christophorus 15 war binnen Minuten da.
Der Christophorus 15 war binnen Minuten da.Bild: keine Quellenangabe

Das legendäre Ybbstalderby zwischen Göstling und Lunz (Scheibbs) war heute von einer schweren Verletzung überschattet: Ein Verteidiger musste per Heli ins Spital.

Sie kennen sich gegenseitig in- und auswendig, lieben und "hassen" sich: Der FC Göstling/Ybbs und der ASKO Lunz/See - seit Jahren ist das Lokalderby der beiden 2. Klasse Ybbstal-Fußballvereine ein fixer Bestandteil im Ybbstal und hat regional und im Bezirk Scheibbs nahezu Kultcharakter.

Beim Meisterschaftsspiel am Samstag in Göstling wurde ein Verteidiger der Göstlinger schwer verletzt (Anm.: Schulterluxation). Der Spieler blieb schmerzverzerrt am Boden liegen, Notarzt und der ÖAMTC-Rettungshelikopter Christophorus 15 rückten an. Noch vor Ort bekam der schmerzgeplagte Kicker (25) eine Schmerztherapie.

Schock bei Funktionären

FC Göstling-Obmann Alfred Fuchslueger im "Heute"-Gespräch: "Der Verletzte wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Waidhofen an der Ybbs geflogen. Er ist stabil, aber natürlich war es ein Schock für uns alle."

Das Derby stand für die Göstlinger unter keinem guten Stern: Zwei weitere Spieler verletzten sich. Und: Die heuer bärenstarken Lunzer (Zweiter in der Tabelle) ließen dem Nachbarn und Gastgeber aus Göstling keine Chance. Die Partie endete mit 4:1 (Pausenstand 2:1) für die Lunzer. Doch das Ergebnis war heute Nebensache.



(Lie)

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