Verteidigungsminister Klug zu Besuch am Golan

Bild: Erich Nuler

Auf der einen Seite Israel, auf der anderen Syrien. Dazwischen 377 österreichische UN-Soldaten. Seit fast 40 Jahren beobachten Blauhelme am Golan die Einhaltung des brüchigen Friedens. Am Donnerstag besuchte Verteidigungsminister Gerald Klug (SP) "Position 22".

Auf der einen Seite Israel, auf der anderen Syrien. Dazwischen 377 österreichische UN-Soldaten. Seit fast 40 Jahren beobachten Blauhelme am Golan die Einhaltung des brüchigen Friedens. Am Donnerstag besuchte Verteidigungsminister Gerald Klug (SP) "Position 22".

"Meinen höchsten Respekt", dankt er jedem Soldaten persönlich – mit Handschlag. Danach wird der Minister von Stefan Thaller, Vizekommandant der UNDOFMission, über die prekäre Sicherheitslage informiert. Immerhin tobt vor den Augen der Blauhelme der syrische Bürgerkrieg.

Erst Dienstag wurden vier philippinische UN-Soldaten von Rebellen entführt, 30 Kilometer südlich von "Position 22". Da die Österreicher mit gepanzerten Fahrzeugen patrouillieren und Order haben, im Falle eines Angriffs durchzubrechen, sei die Gefahr geringer als für andere Nationen. "Wenn wir zum Frühstück Artilleriefeuer hören, dann ist das normal. Man stumpft ab", so Thaller.

Mit Israels Verteidigungsminister Mosche Yaalon hat Klug zuvor ein "freundschaftliches" Gespräch geführt. Yaalon sicherte medizinische Versorgung und die Bereitstellung eines militärischen Flughafens zu.

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